# f-strings

1. Aufgabe:
Öffne die Datei "fstrings.py". In dieser befinden sich der Titel eines
Versuchs, das Datum, an dem der Versuch durchgeführt wurde, und zwei Listen mit
Messwerten. Ziel ist es zunächst, die Ausgabe einer Überschrift mit dem
Versuchstitel und dem Datum zu erzeugen:

    Versuch: Wiegen von Metallen durchgeführt am 24.09.2018

Alternative Ausgabe mit Anführungszeichen als kleine Steigerung:

    Versuch: 'Wiegen von Metallen' durchgeführt am 24.09.2018

Natürlich kann man hier einfach den Text kopieren und ausgeben,
Ziel ist es aber, die Variablen `title` und `date` zu verwenden.

Tipp:
Die Funktion print() kann mehrere (unbegrenzt viele) Argumente verarbeiten. Die
einzelnen Argumente werden mit Leerzeichen dazwischen aneinander gehangen.
Zum Beispiel:

print("a", "b", "c")

Ausgabe:
a b c

Genau wie Strings, kann man auch Variablen als Argument verwenden.
Zum Beispiel:

x = "a"
print(x, "b", "c")

Ausgabe:
a b c

2. Aufgabe:
Vor allem mit vielen Variablen werden die print() Argumente oft lang und
unverständlich. Extras wie Anführungszeichen sind eine zusätzliche
Komplikation. Daher bietet Python mehrere Möglichkeiten zur String-Formatierung
an. String-Formatierung bedeutet, dass man in einem einzelnen String vorgibt,
wo und wie die Werte von Variablen eingesetzt werden sollen. Man gibt also die
Formatierung der Ausgabe vor. Die neuste Möglichkeit zur String-Formatierung
sind sogenannte f-strings.

Ersetze die vorherigen Argumente der Funktion print() durch einen f-string, der
dieselbe Ausgabe erzeugt. Ein leerer f-string ist bereits in fstrings.py
eingetragen, Änderungen müssen nur zwischen den Anführungszeichen eingetragen
werden.

Tipp:
Variablen werden in f-strings automatisch durch ihren Wert ersetzt, wenn man
diese in geschweifte Klammern schreibt.
Zum Beispiel:

x = "a"
print(f"{x} b c")

Ausgabe:
a b c

3. Aufgabe:
Nun zu den Messergebnissen. Verwende einen f-string, um das Metall und die
jeweilige Masse auszugeben.

4. Aufgabe:
Neben der Ausgabe von Werten ist es mit f-strings auch möglich, die Werte
selbst vor der Ausgabe zu formatieren. So lassen sich beispielsweise
Dezimalzahlen auf eine angegebene Stelle runden.

Runde die Massen der Metalle vor dem Ausgeben auf zwei Nachkommastellen.

Tipp:
Formatierung für Variablenwerte gibt man nach einem Doppelpunkt an. Die
Formatierung auf 5 Nachkommastellen sieht beispielsweise so aus, :.5f.
Zum Beispiel:

x = 123.456789
print(f"{x:.5f}"

Ausgabe:
123.45679

Zu beachten ist, dass hier beim Runden nur die vierte Nachkommastelle verwendet
wird, um zu entscheiden, ob aufgerundet wird. Wenn man die 8 mit einer 4
ersetzt, wird die 8 in der fünften Nachkommastelle nicht aufgerundet.
